30 Things before Thirty
Am Anfang war die offene Hintertür. Eine Einladung hinauszuschlüpfen. Neugierig, mit funkelnden Augen und dem aufgeregten Flüstern in der Brust:
«Da draussen gibt’s noch mehr…»
Mit «30 Things before Thirty» ist in Valencia ein Projekt ins Rollen gekommen, das mich noch bis zu meinem 30. Geburtstag im November 2025 begleiten wird. Eine Carte blanche – für die Kreativität, die Lebenslust und den Mut, neue Hintertüren aufzustossen und reinzuspienzeln, was sich dahinter verbirgt.
30 Things before Thirty
Also was hat es jetzt mit diesem Projekt auf sich? Da mir für den Halbmarathon, das Rennrad oder die Siebträgermaschine entweder Ausdauer, Geld oder beides fehlt, habe ich beschlossen das 30. Lebensjahr auf meine Weise zu zelebrieren. Mit Dingen, die ich schon lange mal ausprobieren oder wiederholen wollte. Alle anschnallen bitte.
The List
einen Spanischkurs besuchen (en españa 💃🏻)
Aerial Yoga ausprobieren
einen Tanz-Workshop geben
zurück nach Valencia <3
Auf den Pilatus hochwandern bei Sonnenaufgang
Fotoreise nach Bologna
ein zweites Buch starten
…
1. Meine erste Rauszeit
Auf der Suche nach der besten Paella des Landes, verzaubert von der beeindruckenden Architektur Calatravas und mit mehr italienischen als spanischen Vokabeln im Gepäck, stolperte ich von Mitte September bis Mitte Oktober für einen Monat durch die Designwelthauptstadt 2022 Valencia. Meine erste Rauszeit und mein erstes Mal solange weg von zu Hause.
Blog – Teil 1
Zeit für einen Mutausbruch
Blog – Teil 2
Mucho fiesta, very little siesta
2. Einen Content-Auftrag im Ausland umsetzen
Damit ich während meiner Rauszeit nicht einroste, habe ich mir eine Yogalektion im Turia-Park gesucht. Über Meetup bin ich auf Joy und eine französische Yogagruppe gestossen, wessen Unterrichtsstil mich sofort gepackt hat. So praktizierte ich jeden Montag Yoga – bei Sonnenuntergang, im Schein des aufgehenden Vollmondes und auf Französisch oder Spanisch. Da Joy neben Yoga auch Ayurveda-Massagen anbietet, hat sie mich in ihren frisch eröffneten Praxisraum für ein Shooting eingeladen.
3. Einen Foto-Workshop leiten
Als mich Community Host Dome in Valencia schüchtern in der Küche um einen Gefallen bat, ahnte ich schon, was sich im Inneren des equadorianischen Wuschelkopfes zu zusammenbrauen scheint. Für die nächste Colearning-Session wollte Dome, dass ich einen Fotokurs für alle Interessierten in Vivarium anbiete. Gesagt – getan.